Montag, 30. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
AFS Asado und Zeitungsartikel
Am letzten Sonntag war ein Asado (Grillen) mit allen AFS-Schuelern, Betreuern und Gastfamilien. Hauptsaechlich, um die neuen Austauschschueler, die jetzt im Maerz angekommen sind, kennen zu lernen. Wie hatten uns aber vorher schon einige Male getroffen. Hat wirklich Spass gemacht.
Gestern war dann ein Artikel in der Zeitung von Rio Gallegos:
Gestern war dann ein Artikel in der Zeitung von Rio Gallegos:
Dazu gibt es noch ein Foto, was man hier im Internet nicht so gut erkennen kann. Ich habe es aber in gross:
Emma (neu, aus Finnland), Levi (neu, aus Deutschland),
Lauren (neu, aus Neuseeland), Emily (neu, aus den USA),
Manuel (aus Frankreich), Bosco (aus Hongkong),
Sebastian (aus Deutschland), Rannva (neu, aus Dänemark),
ich, und Günes (aus der Türkei)
Besos
Inga
Donnerstag, 12. März 2009
In Punta del Este, Buenos Aires, Concordia und Rio Gallegos...
Hallo an alle,


Von Buenos Aires nach Punta del Este, zurueck nach Buenos Aires und nach Concordia!



Die Strandpromenade bei Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang am Strand von Punta del Este

Dann am 16. Februar ging es auch schon wieder zurueck nach Buenos Aires, wo mein Gastvater uns erwartete. Dort haben wir beinahe eine Woche in einer Wohnung gewohnt. Ich habe mich in der Zeit ziemlich frei bewegen koennen. Von der AFS-Vorbereitung in Deutschland kenne ich einige Austauschschueler, die jetzt in Argentinien sind. Unter anderem Jana, die in Buenos Aires wohnt. Mit ihr habe ich mich getroffen und sie hat mir ein bisschen von der "riesigen" argentinischen Hauptstadt gezeigt. Wir waren am "Plaza de Mayo", in "Puerto Madero" und in dem Stadtviertel "Recoleta", wo es einen alten Friedhof gibt. Super schöne Nachmittage!




jetzt habe ich schon seit mehr als einem Monat nichts mehr geschrieben, was nicht heisst, dass ich nichts erlebt habe. Ich war fast den ganzen Februar weiter im Norden. Ich habe vieles Neues gesehen, und viel erlebt. Viele neue Leute kennen gelernt und eine Menge Spass gehabt.
Am 5. Februar hat mein Gastvater meine Gastmutter, meine beiden Gastschwestern und mich zum Flughafen von Rio Gallegos gebracht. Von dort aus sind wir 3 Stunden geflogen bis wir in Buenos Aires angekommen sind.
Buenos Aires
Am naechsten Tag ging es auch um 8 Uhr morgens weiter nach Punta del Este in Uruguay.

Von Buenos Aires nach Punta del Este, zurueck nach Buenos Aires und nach Concordia!
Dort haben wir 7 Tage in einer Wohnung verbracht und haben danach noch drei Tage verlaengert und ein bisschen ausserhalb des Zentrums von Punta del Este verbracht, in einer anderen Stadt, namens "La Barra". Einen Nachmittag sind wir zu einer anderen Stadt "José Ignacio" gefahren. Ausser einen schoenen Sandstrand, mit feinstem hellen Sand, den wir aber wegen des Windes nicht geniessen konnten, gab es dort nur Geschaefte und alles ÜBERTEUERT. Die anderen Nachmittage habe ich meistens mit meiner Familie verbracht, am Strand oder beim Klamotteneinkaufen. Aber da ich von zuhause gewoehnt bin, dass, wenn ich aus dem Urlaub wieder kommen, eigentlich alles gesehen habe, habe ich mich aufgerappelt und bin morgens, wenn die anderen noch geschlafen haben, an der Strandpromenade spazieren gegangen und habe dabei auch so einiges gesehen:
Der Leuchtturm von Punta del Este.
Im Hafen von Punta del Este: Ein Seelöwe und ich.
Die Strandpromenade bei Sonnenuntergang.
Am letzten Tag in Punta del Este wollte ich noch ein Foto vor der berühmten Hand, die in den Sand gebaut ist, machen:
Dann am 16. Februar ging es auch schon wieder zurueck nach Buenos Aires, wo mein Gastvater uns erwartete. Dort haben wir beinahe eine Woche in einer Wohnung gewohnt. Ich habe mich in der Zeit ziemlich frei bewegen koennen. Von der AFS-Vorbereitung in Deutschland kenne ich einige Austauschschueler, die jetzt in Argentinien sind. Unter anderem Jana, die in Buenos Aires wohnt. Mit ihr habe ich mich getroffen und sie hat mir ein bisschen von der "riesigen" argentinischen Hauptstadt gezeigt. Wir waren am "Plaza de Mayo", in "Puerto Madero" und in dem Stadtviertel "Recoleta", wo es einen alten Friedhof gibt. Super schöne Nachmittage!
Jana und ich auf dem Plaza de Mayo
Puerto Madero
Mir hat alles total gut gefallen, aber was schrecklich ist, ist der grosse Unterschied zwischen Arm und Reich, der besonders in Buenos Aires herrscht. Dazu noch die Unsicherheit. Ich hatte nicht wirklich das Gefuehl in "Gefahr" zu sein, aber dass einem immer gesagt wird: "Pass auf deine Sachen auf, nimm nicht zu viel Geld mit, und halte deine Tasche immer vorne und gehe nicht weiter als bis zu der Strasse, weil es dahinter ein gefaehrliches Viertel ist und pass wirklich auf!!!!!", das fand ich echt schrecklich und was noch schlimmer ist, ist dass die Reichen noch reicher werden und die Armen noch aermer und man das wirklich ueberall sieht. Ein Beispiel von 100 tausend ist eine Frau, die ich jeden Tag, von morgens bis abend mit ihren drei Kindern, eins von ihnen nicht aelter als zwei Wochen in der prallen argentinischen Sonne bei 40 Grad sitzend, gesehen habe, an der Hauptstrasse, wo sie keine beachtet hat oder eher gesagt beachten will. Und das Traurige ist, dass sich viele an diese Anblicke gewöhnen. Mir passiert das gleiche und ich weiss nicht wie ich mich dagegen wehren kann. Ich koennte zum Beispiel Geld geben, aber was ist dann mit den kleinen Jungen, der an der naechsten Strassenecke sitzt und seine ganze Familie mit Schuheputzen ernaehren muss.... Jeder, der an diesen Menschen vorbei geht, muss sich entscheiden, ob er helfen will oder nicht! Ich, die gerne helfen wuerde, weiss eben nicht wie. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die man machen kann. Wenn man schon nicht vor Ort helfen kann, so wie es aber einige Wenige mache, die ich sehr dafuer bewundere (!!!) dann wenigstens mit Geldspenden, die auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Das wollte ich einmal erwähnt haben, denn neben all dem Schönen, was Argentinien zu bieten hat, steht mindestens genauso viel Negatives und Trauriges...!
Ich finde, dass der Übergang zum Folgenen nicht passt.
Das wollte ich einmal erwähnt haben, denn neben all dem Schönen, was Argentinien zu bieten hat, steht mindestens genauso viel Negatives und Trauriges...!
Ich finde, dass der Übergang zum Folgenen nicht passt.
Am Freitag, den 20. bin ich dann mit dem Reisebus alleine nach Concordia gefahren.
Dazu kam es, weil meine deutsche Schwester Mareike auch ein Auslandsjahr gemacht hat, nämlich in Concordia. Ihr Betreuerin von damals wusste jetzt, dass ich auch in Argentinien bin und hat mich zu sich nach Hause eingeladen, um Concordia kennen zu lernen. Also habe ich alles in den letzten Tagen geplant und ausser ein Problem mit der Reiseerlaubnis von AFS, was sich aber ZUM GLÜCK geloest hat, konnte ich reisen. Nach einer sechsstunden-Fahrt kam ich in dem gruenen Concordia an und wurde auch schon herzlich begruesst. Ich habe eine sehr schoene Woche dort verbracht, habe die Gastfamilie und viele Freunde meiner Schwester kennengelernt, die auch zu mir alle total gastfreundlich waren.
Nach ein paar Tagen ist Mareike dann auch nach Argentinien gekommen und wir haben uns in Concordia getroffen, haben viel unternommen. In der Nähe gab es einen See mit einem Strand, den wir zweimal besucht haben. Wir waren sogar noch in der Zeitung von Concordia :) ! Die Adresse im Internet: http://www.elheraldo.com.ar/ver_noticias.php?id_nota=26928 (ist allerdings auf Spanisch).

Mareike, ich und Virginia (eine Freundin von meiner Schwester) am See
Am Samstagabend war Karneval. Das erste Karneval Südamerikas und war super!
Leider ging es schon nach einer Woche, die ich auf jeden Fall total genossen habe, wieder nach Hause nach Rio Gallegos. Dorthin hat mich Mareike mitbegleitet. Wir sind am 27. früh morgens los und kamen in Buenos Aires um 8 Uhr morgens an. Dann sind wir zum Flughafen, haben dort ein bisschen gewartet und gewarten und noch ein bisschen gewartet, bis das Flugzeug um 15.50 Uhr abhob und wir nochmals nach 3 Stunden wieder in Rio Gallegos waren.
In Rio Gallegos haben Mareike und ich in 9 Tagen mal alles abgeklappert, was es hier zu sehen gab. In zwei Vormittagen war ganz Rio Gallegos gezeigt. Zusätzlich sind wir mit meinem Betreuer zur Laguna Azul gefahren und mit einer Freundin Flor und ihrer Familie zur Pinguinkolonie.
Mir hat es alles auf jeden Fall gefallen und ich denke, meiner Schwester auch.
Als sie dann Anfang Maerz nach Buenos Aires zurueck ist, hat fuer mich auch ganz normal die Schule wieder angefangen.
Diesen Monat im Norden fand ich suuuuper. Es hat mir echt total gefallen, ich bin gluecklich, dass ich das machen konnte und wuerde jederzeit die gleiche Reise noch einmal machen. ;)
Viele liebe Gruesse
Eure Inga
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